Die
ersten Hinweise auf Land im Eismeer
Die Erkundung der Neusibirischen Inseln war eine an Entbehrungen und
Tragödien reiche Geschichte. Erste Berichte über Land, das
nördlich des sibirischen Festlandes im Meer gesichtet wurde,
stammen von Mikhael Stadukhin, der von 1641-45 mit 15 Mann
Begleitung die Gebiete östlich der Indigirka erkundete, die Mündung
der Kolyma entdeckte und 1645 übers Meer und die Lena nach Jakutsk
zurückkehrte. Ebenfalls 1641 versuchte der Kosake Fedor Chyurka
mit zwei Jägern auf 3 Schiffen die kurz vorher entdeckte Indigirka
übers Meer vom Lena-Delta aus zu erreichen. Nachdem das erste
Schiff kurz vor dem Kap Svyatoy Nos zerstört wurde, gingen
auch die beiden anderen Schiffe verloren und gesamte Mannschaft kam
bei dem Versuch, die Indigirka auf dem Landweg zu erreichen, ums Leben.
Mit der Entsendung zahlreicher Schiffkonvois von Jakutsk aus die Lena
abwärts und weiter entlang der Meeresküste nach Osten begann
zwischen 1640 und 1680 die Entdeckung und Erschließung der Küstengebiete
der heutigen Laptevsee und der Ostsibirischen See. Die Suche nach
weiterem Land im Norden war immer auch Ziel dieser Reisen. Es handelte
sich dabei um mehrjährige Jagd- und Handelsexpeditionen, bei
denen sich 300 bis 400 Leute mit 5 bis 10 Schiffen unter der Führung
russischer Kosaken zusammenschlossen, um den gefahrvollen Weg nach
Norden und Osten gemeinsam zu bewältigen. Hin- und Rückfahrten
waren mit mindestens jeweils einer Überwinterung verbunden. Nach
1680 erlahmten die Jagd- und Handelsaktivitäten im sibirischen
Nordosten, da sich die interessierten Pelztierjäger und Händler
stärker nach Süden orientierten, wo Flüsse entdeckt
wurden, die ins Ochotskische Meer flossen. 1683 führte einer
der letzten großen Schiffkonvois von der Kolyma zurück
nach Zhigansk an der mittleren Lena.
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Handfeste Entdeckungen
in der Ferne
Die erste Entdeckung einer der Neusibirischen Inseln erfolgte wahrscheinlich
im Rahmen einer russischen Forschungsexpedition, die 1690 von
Jakutsk aus aufbrach, um Maksim Mukhopoloev als regionalen Verwalter
an die Kolyma zu bringen. Er soll nach 21/2 Segeltagen nordöstlich
der Lenamündung gegenüber des Kap Svyatoy Nos eine Insel
gesichtet haben, bei der es sich um die Insel Stolbovoy gehandelt
haben sollte. Außerdem soll er bei seiner Reise an die Kolyma
auch die Große Lyakhovinsel gesichtet haben.
Da sich die Gerüchte über die Existenz von Land im Norden
zu Beginn des 18. Jahrhunderts verdichteten entsandte der russische
Gouverneur von Jakutsk 1710 die Kosaken Yakov Permyakov und Merkuriy
Vagin zu einer Expedition nach Norden aus mit dem Ziel dieses neue
Land zu finden. 1711 reisten beide an die Janamündung
und fuhren erst entlang der Meeresküste bis Kap Svyatoy Nos und
danach übers Eis weiter nach Norden. Etwas später landeten
sie auf der großen Lyakhovinsel und glaubten von dort aus sogar
noch eine weiteren Insel im Norden gesichtet zu haben. Bevor Vagin
und Permyakov die Insel im folgenden Winter weiter erkunden konnten,
rebellierten die begleitenden Kosaken aus Angst vor noch mehr Not
und Hunger und erschlugen die beiden Anführer. Erst in einem
späteren Strafprozess gegen die Meuterer in Jakutsk wurde die
Entdeckung der Insel bekannt. In den nachfolgenden Jahrzehnten gab
es nur wenige und erfolglosen Versuche Land im Norden zu finden.
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Neues Land
wird betreten
Während eines Passageversuches zwischen 1757 und 1765
über die sibirische Randmeere nach Amerika zu gelangen, sichtete
Nikita Shalaurov am 6. September 1761 gegenüber von Svyatoy Nos
eine große Landmasse. Er lief diese Küste jedoch nicht
an sondern fuhr weiter nach Osten
Die Spuren einer von Norden kommenden Rentierherde, die der Jakutsker
Kaufmann Ivan Lyakhov während einer Fuchsjagd am Kap Svyatoy
Nos beobachtete, führten zur erneuten Entdeckung der nach ihm
benannten Großen Lyakhov-Insel. Lyakhov fand die von
ihm entdeckte Insel reich an Mammutelfenbein und Polarfüchsen
entdeckte die Kleine Lyakhov-Insel nördlich der Großen
und erhielt vom der russischen Zarin Katharina II: die exklusiven
Rechte zur Ausbeutung der Inseln. 1773-74 setzte Lyakhov die Erkundungen
vor, entdeckte die Insel Kotel'ny, wo er mit seiner Begleitung
überwinterte und fuhr wahrscheinlich auch nach Osten nach Bunge-Land.
Im Auftrag der russischen Verwaltung in Jakutsk kartierte Stephan
Khvoynov zwischen 1775-78 die neu entdeckten Inseln. Dabei
behinderten Proviantmangel und Eisstürme immer wieder die Arbeiten,
so dass er die Karten der Kleinen Lyakhovinsel und der Insel Kotel'ny
vor allem auf der Grundlage der Informationen von Lyakhov und dessen
Jägern zeichnen konnte.
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Weitere
Inseln und die Vermessung der Küsten
Das Jagd- und Handelsmonopol über die Inseln ging nach Lyakhovs
Tod an die Jakutsker Kaufleute Semyon und Lev Syrovatsky über.
Für diese arbeitete im Norden eine Gruppe von Jägern unter
Führung von Yakov Sannikov. Er erkundete 1800 die bereits
1690 gesichtete, im SW der Gruppe gelegene kleine Insel Stolbovoy.
Von ihm dort gefundene Kreuze belegten, dass diese Insel des öfteren
von Seeleuten und Jägern besucht wurde. Im weiteren Verlauf seiner
Erkundungen der Neusibirischen Inseln entdeckte Sannikov 1805 die
Insel Faddeyevsky und 1806 eine große Insel im Osten
der Inselgruppe, die später als Insel Novosibir (Neusibirien)
bezeichnet wurde.
1808 wurde von Bel'kov dem Anführer einer weiteren Jägergruppe,
die für den Kaufmann Protyakov arbeitete, im NW der Inselgruppe
die später nach ihm benannte Bel'kov-Insel entdeckt.
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Die
wissenschaftliche Erkundung wird intensiviert
Nachdem nun eine Vielzahl von Inseln in der Jakutischen Arktis entdeckt
worden waren, wurde 1808 von Irkutsk aus eine russische Forschungsexkursion
entsandt, die unter Leitung von Matvey Hedenström die Neusibirischen
Inseln vermessen und kartieren sollte und nach weiterem Land nördlich
der Kolyma forschen sollte. Ausgangspunkt war die Siedlung Ust-Yansk
an der Yana-Mündung, von der aus im Frühjahr1809 mit zahlreichen
Schlitten aufgebrochen wurde. Die Erkundungsarbeiten erfolgten in
mehreren Gruppen. Der Vermesser Kozherin wurde mit der Vermessung
der Faddeyev-Insel beauftragt und machte außerdem eine Rundreise
über die beiden Lyakhovinseln. Sannikov sollte den Verlauf der
vermuteten Meeresstraße zwischen Faddeyevsky und Kotelny erkunden
und Hedenström die genaue Lage der Insel Novosibir bestimmen
und ihre Küsten vermessen. Im darauf folgenden Jahr begab man
sich am 2. März mit 29 Schlitten von der Indigirkamündung
aus übers Meereis zur Insel Novosibir. Sannikov sollte diesmal
die Nordküste aufnehmen, während Hedenström den Verlauf
der Süd- und Ostküste verfolgte. Beide trafen sich am nordöstlichen
Kap Kameny und hatten unabhängig voneinander Land weiter im Nordosten
gesichtet. Mehrere Versuche dieses Land zu erreichen schlugen fehl.
Den Sommer über hatte Hedenström die Kartierung der Festlandsküste
zwischen Kolyma und Indigirka vervollständigt, während Sannikov
die Westküste von Kotel'ny erkundete. 1811 wurden die
Arbeiten unter Leitung des Geodäten P.Pshenitsin fortgesetzt,
der die Vermessung der Küste Novosibirs abschloß und anschließend
auf die Faddeyev-Insel übersetzte. Da der Proviantnachschub jedoch
ausblieb, geriet diese Gruppe in große Not und konnte gerade
noch rechtzeitig im Oktober von Sannikov gerettet werden. Dieser entdeckte
weit im Norden die Landbrücke zwischen der Faddeyev-Insel und
der Insel Kotel'ny. Wiederum hatte er von der Nordküste der Faddeyev-Insel
aus Land gesichtet ("Sannikovland"). Alle Versuche
dieses Land zu erreichen blieben erfolglos. Möglicherweise sah
er die später entdeckten Bennett-Insel. Den Sommer über
setzte Sannikov die Vermessung der Insel Kotel'ny fort und kehrte
im Oktober auf die Faddeyev-Insel zurück. Im Ergebnis der mehrjährigen
Arbeit entstand eine erste zuverlässige Karte der Neusibirischen
Inseln.
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Kleine Erfolge
Im Jahr 1815 entdeckte Maksim Lyakhov während einer routinemäßigen
Jagdtour zur Insel Kotel'ny die kleinen Inseln Vassilevsky
und Semennovsky im SW der Inselgruppe. Das nährte die
Hoffnung auf weitere noch unentdeckte Inseln. Um die Genauigkeit der
Karten der Inselgruppe zu überprüfen und um nach dem unentdeckten
Sannikovland zu suchen entsandte die Petersburger Admiralität
von 1820 bis 1824 Pjotr Anjou nach Sibirien. Er vermaß 1821
die Insel Stolbovoy und mit zwei Gruppen auch die Küsten der
Insel Kotel'ny. Alle Versuche von den Nordküste der verschiedenen
Inseln aus neues Land zu erreichen blieben ohne Erfolg. Den Sommer
über kartierte man außerdem die Festlandsküste zwischen
Yana und Indigirka. Im nächsten Jahr 1822 setzte Anjou die Vermessungsarbeit
auf den Lyakhovinseln fort und versuchte später nochmals von
der Faddeyev-Insel aus neues Land zu erreichen. Dabei entdeckte er
auf dem Rückweg von einer solchen Tour die kleine Insel Fugurnaya.
Im weiteren konzentrierte er sich auf die Vermessung der Faddeyev-Insel
und der Insel Novosibir. Eine zweite Gruppe hatte unterdessen die
gesamte Küste westlich der Yanamündung bis zur Olenekmündung
einschließlich des Lenadeltas vermessen. 1823 wurden
noch die Insel Bel'kovsky und die Vassilyevsky und Semennovsky vermessen
und die Festlandsküste in der Nähe der Yana kartiert. Im
Ergebnis entstand die bis dahin genaueste Karte der Neusibirischen
Inseln.
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Eine
Suche, neue Entdeckungen und eine Katastrophe
Im Zuge seiner NE-Passage durch die arktischen Meere von 1878-1880
mit der "Vega" beabsichtigte Adolf Nordenskjöld am
28. August 1878 auch die Neusibirischen Inseln anzulaufen. Allerdings
verhinderte Eisgang eine Landung und die "Vega" setzten
ihren Weg nach Osten fort und erreichte am 3. September die Bäreninsel.
Am 8. Juli 1879 begab sich George Washington DeLong, gefördert
durch den amerikanischen Zeitungsverleger James Gordon Bennett, auf
die Suche nach Nordenskjölds "Vega". Er sollte außerdem
versuchen, den Nordpol zu erreichen. Bei seiner Fahrt nach Norden
wurde das Schiff bereits am 6 September 1879 kurz nach der Entdeckung
der Herald-Insel vom Eis eingeschlossen. Während der folgenden
Eisdrift sichtete DeLong im März 1881 die Janette- und die
Henrietten-Inseln. Am 12. Juni wurde die "Janette" westlich
der Henrietten-Insel vom Eis zerstört und sank. Mit Schlitten
und Booten versuchte die Mannschaft das Festland im Süden zu
erreichen. Dabei entdeckten sie am 29. Juli 1881 die Bennett-Insel,
führten dort noch wissenschaftliche Untersuchungen durch. Benett-,
Janette- und Henrietten-Insel wurden zur Inselgruppe der DeLong-Inseln
zusammengefasst und werden als östlichste Inseln des Neusibirischen
Archipels betrachtet. Im weiteren fuhr DeLongs Mannschaft mit drei
Booten zwischen den Neusibirischen Inseln in Richtung Lenadelta und
ging mehrfach an Land. Kurz vor Erreichen des Lenadeltas wurden die
Boote im Sturm getrennt. Eine Bootsbesatzung blieb verschollen, eine
weitere erreichte eine Siedlung im Lena-Delta und die dritte Mannschaft
unter Delong verhungerte bis auf zwei Matrosen im Lena-Delta. Trümmer
der "Janette" wurden 1884 in SW-Grönland gefunden
und gaben erste Hinweise auf die transpolare Eisdrift.
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Ein
Baron und viele Jahre intensiver Forschung
Intensiv widmete sich Erduard Baron von Toll der Erkundung der Neusibirischen
Inseln. 1885 und 86 führten Toll und Alexander Bunge zuerst
umfangreiche Erkundungen an den Festlandsküsten zwischen Lena
und Kolyma durch und brachen im April 1886 zu den Neusibirischen Inseln
auf. Bunge beschäftigte sich hauptsächlich mit der Untersuchung
der Großen Lyakhov-Insel, während Toll sowohl auf Bunge-Land,
der Faddeyev-Insel, der Insel Novosibir als auch auf der Insel Kotel'ny
forschte. An deren nordwestlichem Ende meinte er im NE das Sannikovland
gesichtet zu haben. Wahrscheinlich handelte es sich aber um die Bennett-Insel.
Nach weiteren geologischen Untersuchungen verlässt Toll am 20.
Oktober Kotel'ny und traf Bunge im November auf dem Festland wieder.
1892-93 war Toll wiederum auf den Neusibirischen Inseln, nachdem er
vorher erfolglos die Fundstelle eines Mammutskelett im Yanadelta erkundet
hatte. Er richtete danach zur Unterstützung von Friedjof Nansens
Eisdrift-Expedition mit der "Fram" ein Depot auf der Großen
Lyakhov-Insel und zwei auf Kotel'ny ein. Zum Festland zurückgekehrt
ritt die Expeditionsgruppe auf Rentieren gen Westen und vermaß
im September 1893 die unteren 420 km des Anabar.
Auf der Suche nach dem Sannikovland führte Toll von 1900-1903
eine weitere Expedition zu den Neusibirischen Inseln durch, unterstützt
durch das Dampfschiff "Zarya" und ein Netz von sieben Depots,
die K.A. Vollosovich im Rahmen einer Unterstützungsexpedition
1900 auf verschiedenen Inseln einrichtete. Nachdem Toll im Jahre 1900
noch Forschungen auf der Halbinsel Taymyr durchgeführt hatte
und im Hafen von Dickson überwinterte, setzte die "Zarya"
im August 1901 ihren Weg nach den Neusibirischen Inseln fort. Da die
Suche nach dem Sannikovland nördlich der Insel Kotel'ny erfolglos
blieb, brach Toll sie Anfang September ab und überwinterte gemeinsam
mit der Untersützungsexpedition an der W-Küste von Kotel'ny.
Im Laufe des Jahre 1902 arbeiteten dann einzelne Gruppen auf den Inseln
Stolbovoy, Novosibir und Bel'kovsky. Zugleich wurde die Suche nach
dem Sannikovland fortgesetzt. Im Mai fuhr Toll mit drei Begleitern
in Richtung Bennett-Insel. Von dieser Fahrt kehrte er nie zurück.
Der Versuch der übrigen Mannschaft, im August mit der "Zarya"
zur Bennett-Insel vorzudringen schlug wegen des dichten Treibeises
fehl und man kehrte zum Festland zurück. Die im nächsten
Jahr organisierte Rettungsexpedition fand zwar die Hütte Tolls
auf der Bennett-Insel mit dem Hinweis, dass die Gruppe im November
1902 die Insel verlassen wollte, jedoch keine Spur von Toll
oder seinen Gefährten. Vermutlich verunglückten sie bei
dem Versuch, nach den anderen Inseln überzusetzen. Trotz ihres
tragischen Endes erbrachte die Expedition grundlegende Erkenntnisse
zu Geographie, Geologie, Geophysik, Biologie und Meteorologie der
Neusibirischen Inseln.
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Im 20. Jahrhundert
Anfang der 20. Jahrhundert waren die Inseln nun grundlegend erkundet.
Weitere Expeditionen hatte die detaillierte Erkundung des Nördlichen
Seeweges zum Inhalt. So vermaßen 1912 in der 3. Saison
der ozeanisch-hydrographischen Expedition I.S. Sergeyev, B.V. Davidov
und K.V. Loman mit den Forschungseisbrechern "Taymyr" und
Vaygach" die Küsten der Lyakhov-Inseln und der Insel Stolbovoy
und des gegenüberliegenden Festlandes. Nach dem ersten Weltkrieg
begann die Sowjetunion mit der systematischen Erkundung und Erschließung
der Arktis. 1920 wurde das Arktische Institut in Petersburg gegründet
und 1933 die "Hauptverwaltung des Nördlichen Seeweges"
geschaffen. Dazu gehörte auch der Aufbau mehrerer Polarstationen
und eines Netzes von Leuchttürmen auf den Neusibirischen Inseln.
Eine Vielzahl von Stationen wurde betrieben, von denen heute nur noch
3 in Betrieb sind. Zusätzlich wurde dieser Grenzregion der Sowjetunion
auch aus militärischen Gründen besondere Aufmerksamkeit
geschenkt. Beginnend in den 1950er Jahren erfolgten dann detaillierte
geologische Erkundung der Neusibirischen Inseln und die Suche nach
Lagerstätten.
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